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Ich weiss nicht warum, aber als ich Den Schrecksenmeister gekauft habe, musste ich auch zu Hape Kerkelings aktuellem Werk greifen.
Was kann es besseres geben, als die zwei Tage, die einen ein Virus ans Bett fesselt mit solch kurzweiliger Literatur zu fuellen?
Der Virus war so schlimm, dass ich jetzt erst zum Bloggen komme… naja sagen wir mal es gab andere Prioritaeten!
Das Buch beschreibt die Reise auf dem Jakobsweg sehr persoenlich, emotional eingefaerbt und wenig reisserisch. Wenn er reisserisch schreibt, dann nur in Situationen, die er sehr intensiv empfindet, was die Situation sehr plastisch erscheinen laesst, somit die Situation, wie auch das ganze Buch, sehr zum Mitfuehlen anregt. Locker von der Leber weg, beschreibt er die Gefuehle und Wahrnemungen und ich fuehlte mich sehr an meine eigenen Wanderungen und Mehrtagestreks erinnert.
Es liegt eine seltsame Spannung in seinem Schreibstil, man leidet mit ihm, es wirkt authentisch und man will die weiteren Erlebnisse ebenfalls miterleben. Manches ist komisch, manches ist schrecklich… Ich hatte anfangs die Sorge, von einem religioesen Gelaber zugetextet zu werden, dies hielt sich bis auf ein paar wenige durchaus bemerkenswerte Erfahrungen in engen Grenzen. Das Tagebuch der Reise legt an Niveau und Tiefgruendigkeit sehr schoen zu, und regt dann in der zweiten Haelfte durchaus auch zum Nachdenken an.
Er besinnt sich auf das Wesentliche, findet keine ueberragenden neuen Erkenntnisse, stellt aber noch mal heraus, wie wichtig die Dinge sind, von denen wir alle sagen, sie seien wichtig.
Mir hat das Buch ein Stueck weit geholfen, meine Prioritaeten wieder zu sortieren, und bisher muss ich sagen, bin ich erfolgreicher und souveraener in meinen Handlungen und Prioritaeten, seit ich dieses Buch gelesen habe.
Meines Erachtens ist “ich bin dann mal Weg” von Hape Kerkeling zurecht mit einem Bami ausgezeichnet worden, und eine echte Empfehlung. Nichts welterschuetterndes, aber althergebrachtes schoen verpackt und sehr unterhaltsam und mitreissend erzaehlt.
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Tja… ein befreundeter Mathematikstudent hat mir dieses Buch “Fermats letzter Satz” schon vor laengerer Zeit geliehen.
Naja… es war stellenweise fesselnd mit was fuer unnuetzen Aufgaben Mathematiker das Leben schwer machen, es war mitreissend zu sehen, wie sich viele Generationen und Schicksale an dieses Problem knuepfen. Aber am Ende scheitert wohl das Buch an der tief in mir wohnenden Matheabneigung.
Fuer Mathefreaks sich genial und witzig zu lesen. Sonst eher zum Abgewoehnen.
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Was brauchts, um mich zu fesseln, zu fordern und dann auch noch Spass zu erzeugen?
Monstergrafik? GHz? NEIN!
Schaut Euch einfach mal dieses Video hier an und werdet genau so erstaunt wie ich.
Hier sieht man dann die Premium Version die kostenpflichtig ist, ich werde das wohl investieren.
Simpel, straight forward, nicht zu leicht… und spannend…
Natuerlich habe ich das Game fuer Euch zu Download bereitgestellt.
Ich habe es nicht programmiert, habe keine Rechte daran und will einfach nur alle Spieledesigner damit konfrontieren, dass diese Art Spiel die Zukunft sein koennte.
Hier gehts zur Webseite den Crayon Projekts.
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Beim eskortieren meine Shoppingfachkraft ist mir mal wieder was ins Auge gestochen, an dem ich nicht vorbeigehen konnte.
Den aktuellesten Teil des Moers Geschichtenwerks musste ich einfach haben…
Und was soll ich sagen?
Ich habe es mal wieder gefressen. Gemessen an der Tatsache, dass ich einfach nicht mehr so ungehemmt lesen kann wie frueher habe ich dieses Buch binnen 2 Wochen gelesen.
Voller Spannung, Sprachwitz und schraeger Bilder fuehrt Moers Hildegunst von Mythenmetz uns durch den spannenden Konflikt zwischen der Kratze Echo und dem maechtigen (und natuerlich BOESEN) Schrecksenmeister Eißpin. Die Spannung beginnt auf Seite zwei und fuehrt mit vielen Ueberraschungen zu einem nicht ganz unerwarteten Ende.
Wie immer tue ich mich sehr sehr schwer mit dem Beschreiben der Handlung, denn ich wuerde Wichtiges verraten.
“Schrecksenmeister” ist inhaltlich nicht mehr als ein sehr spannender Krimi, der durch die Bilder und Wortwitze super aufgewertet wird. Aber eben diese “Sonderausstattung” trennt Moers Hildegunst von Mythenmetz ja auch vom Rest der Autorenwelt.
Ich kann auch nicht Moers Hildegunst von Mythenmetz Anhaengern dieses Buch als Einstiegswerk sehr ans Herz legen, da er faktisch keine Bezuege mehr auf andere Werke verwendet. Damit ist dieses Buch hier ein idealer Kurzroman fuer viele Lacher Nebenbei oder als Gute Nacht Geschichte.
Absolute Empfehlung!
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Wir standen schon sehr oft vor der Frage: ” Was tun wir heute?”
Also haben wir mal ein paar Dinge gesammelt, getrennt nach Gut- bzw. Schlechtwetter. Um Euch an unseren Erkenntnissen teilhaben zu lassen, habe ich beschlossen die Kategorie “Familienspass” zu beginnen.
Nachdem heute das Wetter tatsaechlich annehmbar war, haben wir uns entschlossen nach der Kaelte zu trotzen und nach draussen zu gehen.
Die Entscheidung fiel auf den Wildpark Pforzheim
Wir hatten bis auf die Anschrift nicht wirklich viele Informationen im Vorlauf gesammelt und sind einfach drauflos nach Pforzheim gefahren.
Eine Eintrittsgebuehr sowie Oeffnungszeiten gibt es nicht. Man entrichtet fuer jedes Auto eine etwas hoehere Parkgebuehr (4 Euro fuer einen Sonntag), das deckt dann den Eintritt ab. Geoeffnet ist rund um die Uhr das ganze Jahr.
Tja… was gibt es zu sagen?
- Ein superschoener Park mit recht seltenen Tieren (Elche, Schneeeulen und dergleichen mehr).
- Alles sehr sauber, aufgeraeumt und nett angerichtet.
- Schoene Streichelgebiete in denen die Kids mit den Tieren direkt in Kontakt treten koennen, ca. 50% aller Tiere duerfen gefuettert werden.
- Sehr viele Beschreibungen, Erklaerungen und Informationen, die ueber das normale Mass hinaus gehen.
- Sehr nette Mitarbeiter, die gerne mal stehenbleiben und Fragen beantworten.
- Seltsame Vorfahrtsregeln “Wir bremsen fuer Kinder und Tiere. Erwachsene nehmt Euch in Acht!” ![]()
- Grosse Spielplaetze runden das Angebot fuer Eltern und Kinder ab.
Definitiv ein guter Platz fuer einen schoene Sonntagnachmittag. Ist natuerlich nicht ganz so spannend wie der Tierpark mit den Affen in Bretten, aber sehr viel sauberer und ordentlicher.
Bei regnerischer Grundwetterlage wuerde ich Pforzheim bevorzugen, weil sich die Schlammschlacht in engen Grenzen haelt.
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Schaut Euch einfach mal dieses Bild hier an… Praegt Euch gut ein, was Ihr seht…
und dann findet den Unterschied in diesem Foto.
Nachdem ich nun recht erfolgreich Shirts vertrieben habe (ganz besonders fuer einen groesseeren Kunden, der gerne das Handling von Druckerei, Lieferung und Textilauswahl an mich outgesourced hat, und jetzt sehr zufrieden ist!), und ab und an tatsaechlich ein kleines wenig WoW zocke, musste jetzt auch mal ein bisschen groesseres Monitorchen her.
Geile Farben, Alternate hat super geliefert (Donnerstag spaet bestellt samstag frueh geliefert…), geiler Monitor… ich bin echt happy.
Jetzt muss ich nur noch rausfinden, ob er nicht tatsaechlich ZU gross ist… Augenbewegungen, Kopfschmerzen und Sitzposition ein wenig beachten. Denn dann muesste er wieder zurueck. Denn leider kann ich in meinem kleinen Kaemmerchen nicht mehr weiter nach hinten.
Es wurde jetzt der Samsung Syncmaster 245B Monitor mit stattlichen 24″, der meine Grafikkarte nicht wesentlich an die Grenze bringt.
Ich bin zwar kein Power 3d Gamer aber alles was ich bisher getestet habe, sieht einfach spitze aus.
Total geil… endlich mal rechte Bildschirmhaelfte Mailclient, waehrend man links browsed. Das ist schon echt super uebersichtlich!
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Nach Jochen in Seinem Selbstadministrationsblog mal wieder was gepostet hat, das mich direkt betrifft moechte ich das nicht als Kommentar sondern als eigenen beitrag bei mir schreiben. (Vielleicht “reanimiert” das ja dan auch mein Blog!)
Welche drei Sorten von UNMEETINGs aka “Muedings” gibts in meiner Wahrnehmung?
Fall 1:
Keine aktuelle Agenda, keine Gespraechsfuehrung und keine Vorbereitung.
Fall 2:
Keine Gespraechsfuehrung und kein Protokoll
Fall 3:
Viel zu viele Teilnehmer und klare Ziele, die jenseits des Erreichbaren liegen.
Sicher fallen Euch noch viele Faelle ein, die sich von denen hier abheben oder Ihr habt Loesungsstrategien, die unten fehlen… her damit!
Aber schauen wir uns die Faelle mal genauer an…
Fall 1: Das typische Weekly.
Man trifft sich regelmaessig zur Abstimmung aber irgendwie hat man mal wieder vergessen, den Termin abzusagen.
Es gibt einen eingeschliffenen roten Faden “Moechtegern-Agenda”, der fuer die letzten 7345345 Trilliarden Termine in diesem Kreis auch funktioniert hat, warum jetzt was aendern oder was vorbereiten.
Meines Erachtens die definitiv schlimmste Form des Muedings, das sich zudem gerne ueber sehr lange Zeit einschleicht.
Zwei Loesungsstrategien:
a) Abhaengen und chillen… sicher die unproduktivere Variante, vor der wohl aber niemand an einem schlechten Tag ganz sicher ist.
b) Immer mal wieder den gesamten Kreis zum Thema rufen, um endlose Diskussionen ueber Themen, die max. 20% der Teilnehmer interessieren, abzubrechen.
“a” fuehrt definitiv in die Meetingmuedigkeit (aka “Mueding”), aus der es kein Entrinnen mehr gibt. “b” hingegen macht allen Teilnehmern klar, dass mind. 1 Teilnehmer heute noch was sinnvolles tun will und bringt meist auch die anderen wieder auf Plan. Meist pruegelt man sich gegen Ende des Termins darum, wer denn jetzt wieder zum Plan ruft. Bringt die Sache voran und verhindert unnoetig langes “Mueding”
Fall 2: Ein Entscheidungsmeeting ohne Moderation
Man hat ein Problem, zu dem man sich austauschen will, aber um immer freundlich und nett zu sein, laesst man alle aussprechen, fuehrt kein Protokoll und hat natuerlich auch keine Agenda, denn man weiss ja nicht, was die anderen Teilnehmer schon vorbereitet haben. Diese Meetings sind voller Informationen, jedoch weiss nach 2 Tagen keiner mehr was besprochen wurde, niemand mit Entscheidungsgewalt war dabei und dann wird das ganz schnell zu einem sinnlosen Mueding.
Loesungsstrategie:
Dann reiss ich die Fuehrung des Meetings an mich! Die Teilnehmer sind meist alle motiviert und auch versiert, denen fehlt nur an Struktur. Sicher das am einfachsten zu rettende Meeting.
Besonderns gerne reisse ich Projektleitern den Staffelstab aus der Hand die leider desoefteren ohne Struktur meeten wollen.
Ich definiere schnell, wer Protokoll schreibt, und frage in die Runde, …
- welche Punkte besprochen werden sollen
- was Ziel des Termins sein muss
- wie lange der Termin dauern soll
- ob wir entscheidungsfaehig sind
- welchen Kollegen wir sonst noch ueber unser Ergebnis informieren muessen
Somit ist schon ein sehr konkreter Rahmen fuer die Teilnehmer geschaffen, jeder weiss um was es geht… jetzt ab und an noch ein Blick auf die Uhr und der Produktivitaet sind keine Grenzen gesetzt.
Meist wird hier in sehr kurzer Zeit sehr schnell entschieden und oft ist man schneller fertig als erwartet.
Fall 3: Kick-Off Meeting
Man sitzt in einem sehr grossen und prominenten Kreis zusammen, das Produktmanagement stellt die neue Idee vor, und z.B. der Vorstand oder der Auftraggeber erklaeren, wozu das Produkt notwendig ist, und welche Wachstumszahlen man sich vorstellt.
(Hier sitze ich immer und denke “Warum plant Ihr mit Millionen von Usern binnen weniger Tage? Steckt die Zeit in gute und sinnvolle Tests, dann kommen die User vielleicht nicht so schnell, bleiben dann aber bei uns!”)
Diese Gespraeche bzw. Vortraege verkommen ganz schnell zu einem Mueding:
Warum?
- Keiner glaubt an die Ziele, diese sind so unerreichbar, dass man sofort abschaltet.
- Die eigene Sicht (der man nun mal eher glaubt) differiert sehr stark vom angepriesenen Produkt (“Ja wenn unser Produkt das nur schon koennte!…”)
- Es scheint an der einen oder anderen Stelle einfach unrealistisch … (Termine, Userzahlen, Machbarkeit …)
Warum das auch gerne ein Mueding bleibt:
- Der Teilnehmerkreis ist so prominent dass man seine Wahrnehmung nicht ueber die des erlauchten Teilnehmerkreises stellt. Eine Unterbrechung ist somit definitiv nicht drin.
- Der ueber einem stehende Futterkettenanteil ist so gross, dass man sich nur Pruegel einfangen kann… (“Einfach mal die Fresse halten!” und nicken)
Fuer diese Meetings habe ich aus Teilnehmersicht keine Loesung!
Meines Erachtens kann dieses Meeting nur aus der Richtung der Organisation gerettet werden, in dem die Kultur, in der diese Meetings abgehalten werden, zu Dialog und Diskurs einladen. Da dies aber bei grossen Teilnehmerkreisen fast nicht machbar ist, wird das wohl immer eines der Muedings bleiben, durch die man einfach mal durch muss…