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Was anfangs wie der typische Fantasyroman beginnt, den eigentlich niemand mehr lesen will, verlaesst dieses Milieu sehr sehr schnell… danach geht ein clever konstruierter, wahnsinnig abwechslungsreicher, wahnsinnig spannender und mitreissender Roman los. Die ersten beiden Teile der Trilogie musste ich in kuerzester Zeit verschlingen, weil ich einfach nicht loslassen konnte.
Zeitweise drohte ich den Ueberblick ueber die verschiedenen Handlungsstraenge zu verlieren, die an unerwarteter Stelle wieder zu einer noch unerwarteteren, aber im Lauf der Story doch wirklich logischen Wendung fuehrt. Jeder der Charaktere entwickelt sich im Lauf der Story, nimmt unterschiedliche Positionen ein und lernt dazu. Es ist absolut faszinierend wie langfristig und perfide die eine oder andere Wendung durch den Autor eingesetzt und vorbereitet worden war. Absolut gut. Ich musste mit den Personen leiden, freute mich fuer sie, konnte Ihre Gefuehle spueren und … war traurig wenn sie starben! Mitreissend, emotional und ein bisschen perfide! Richtig gut.
Die Welt ist sehr intensiv beschrieben und kommt ohne den super langweiligen “Herr der Ringe Teile 1 – Die Welt ist gruen!” – Effekt aus. Subtil erfaehrt man ueber die Magie, die Parteien, die politischen Raenkespiele und die Rassenhintergruende und das alles in eine spannende Geschichte eingewoben, ohne dass es auffaellt. Und das alles natuerlich so atmosphaerisch, dass der Weiterlesen-Drang immens ist. Immer ein bisschen zu spaet realisiert man den Zusammenhang im “grossen Ganzen”. Sehr interessant.
Eine Trilogie wie ich sie noch an keiner anderen Stelle lesen durfte. Jede Seite gefuellt mit Spannung, Ideen und Wendungen. Keine Fuellkapitel, tatsaechlich fand ich den dritten Teil streckenweise so gepackt, dass man das auch gut und gerne in den Teil vier haette packen koennen. So habe ich die ersten beiden Teile mal wieder so richtig verschlungen, den dritten Teil musste ich etwas langsamer lesen, um die Details nicht zu verlieren.
Noch nie habe ich so viele Ueberraschungen, Wendungen und Spannungsboegen gelesen, die alle samt doch nur wieder “Vorspiel” zu einer weiteren Ueberraschung waren. Wirklich richtig spannend und sensantionell gut. Es ist wahrscheinlich der einzige Dreiteiler, bei dem ich mir am Ende des dritten Teils wirklich einen vierten Teil wuensche.
Wenn also jemand dem Fantasygenre nicht abgeneigt ist, spannende Buecher liebt und des Englischen maechtig ist, ist dieses Buch die absolut Empfehlung! Ein Must-Read ohne Zweifel! Selbst mein bisheriger Favorit “The name of the wind” wird es schwer haben, das hier im zweiten Teil zu toppen.
Sprache: Englisch
Plot (Idee): 5/5 Punkte
Stil: 5/5 Punkte
Spannung: 5/5
Handlung: 5/5
Gesamtnote: 5/5 Punkte
Fazit: “Night Angel Trilogy” Amazonlink setzt definitiv einen neuen Standard und hat sich auf den ersten 5 Kapiteln in meiner Liste der absolut besten Buecher verdient. Wenn sich jemand einen neuartigen und komplexen Roman kaufen will, waere das meine absolute Empfehlung.

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Dan Abnett erzaehlt im Rahmen des Warhammer 40000 Universums die Geschichte eine sich immer weiter entwickelnden Eliteeinheit, die in unterschiedlichen Einsaetzen und Kampfsituationen immer wieder die Gegner und auch sich selbst ueberwinden.
Wichtig sind hierbei auch die aeusseren Einfluessen… Religion, Gottheit, Kommandopolitik etc.
Tatsaechlich war dieses Buch das erste Buch im Warhammer 40K Universum und das erste richtig lange englisch-sprachige Werk, das ich von Anfang bis Ende gelesen habe.
Klar wird das Buch hauptsaechlich von den Kampfhandlungen getragen, aber was will man bei einer Eliteeinheit sonst auch erwarten. Die Passagen sind fesselnd, immer wieder interessant und sind immer wieder schoen durch die Konflikt mit dem Umfeld aufgeloest und wieder durch sehr anregende und unterhaltsame Geschichten um die Personen hinter den Elitesoldaten unterbrochen.
Ich fand die erste Haelfte super spannend, dann fiel ich ein wenig in das Loch, dass die Wiederholungen und Vorhersehbarkeiten gegraben hatten. Die Story, die die ganze Zeit sehr tragend und abwechslungsreich ist, traegt aber ueber diese Passagen locker weg und findet immer wieder neue Aspekte, die es motiviert weiterzulesen. Das Ende der Story war dann schon wieder sehr abwechslungsreich und nicht vorhersehbar… aber mir fast zu konstruiert und dadurch fast zu kuenstlich.
Ich denke, ich werde nicht weiter in dem Warhammer 40k Universum lesen, auch wenn dieses Buch sicher ein guter Einstieg sein kann.
Sprache: Englisch
Plot (Idee): 4/5 Punkte
Stil: 3/5 Punkte
Spannung: 2-4/5
Handlung: 2-3/5
Gesamtnote: 3/5 Punkte
Fazit: “The Saint” Amazonlink war anfangs interessant, konnte das jedoch nicht ueber die volle Laenge durchhalten. Ich habe zwar von Anfang bis Ende durchgehalten, aber das war eben auch der Einstieg in englische Buecher… das hat mich etwas “leidensfaehiger” gemacht. Es war unterhaltsam und wenn man sich in diesem Universum mit Maschinengewehren und Panzern wohlfuehlt, kann das Buch sicher super sein… war aber nicht wirklich passend fuer mich.
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Nachdem ich nun nach dem Wochenende in Zuerich beim Geocaching Feuer gefangen habe, gings nun weiter.
Ich konnte einen Arbeitskollegen ebenfalls anstecken, und mit ihm ein paar Karlsruhe Caches heben. Es gibt wirklich sehr viele unterschiedliche “Schaetze” zu heben.
Der eine Cache zeichnet sich dadurch aus, dass er mitten auf dem wunderschoenen, bluehenden Kolpingplatz liegt und etwas “Augenmass” beim Einsatz mit den GPS Geraeten benoetigt. Andere sind einfach witzig versteckt, sonst aber technisch unspektakulaer. Oder aber man muss die meiste Zeit damit zubringen einen Code zu knacken oder dem Gedankenfaden des Cachelegers durch die “Wirren des Internets” folgen.
Also bisher super abwechslungsreich und immer interessant. Man findet nicht alle Caches auf den ersten Versuch, freut sich dafuer um so mehr wenn man einen findet, erschreckenderweise liegen Caches an Stellen, die man wie seine Westentasche zu kennen glaubt… das stellt quasi eine Art Parallelwelt dar.
Mal zieht es einen mitten in die Stadt und man versucht beim Entdecken des Schatzes nicht all zu viele Zeugen zu haben… oder man geht raus in die Natur und findet Flecken, die superschoen sind, die man ohne die Zusatzmotivation durch das Geocachen nie gefunden haette. Wirklich super.
Grundsaetzlich geht es darum, bestimmte Geokoordinaten, die man aus einer Internetdatenbank erhalten hat, entweder einfach aufzusuchen oder eben erst auf unterschiedlichsten Wegen zu berechnen und dann aufzusuchen. Teilweise finden dort auch wieder Raetsel und am Ende gibts unterschiedliche Arten von Schaetzen. Entweder man schreibt nur seinen Alias in einen kleinen Zettel und traegt den Fund bei der Internetdatenbank ein oder man hebt tatsaechlich grosse Kisten und entnimmt dort einen Gegenstand, den man durch einen gleichwertigen anderen Gegenstand ersetzt.
Die Kritiker werden das als voellig sinnlos bezeichnen die Verfechter sind definitiv suechtig und abhaengig.
Mir selbst gibt es Motivation raus in die Natur zu gehen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und zu guter Letzt ist ein wunderbar, seinem Sohn einen Schatz zu zeigen und ihn damit raus in die Welt zu bringen.
Ich bin jetzt erst mal dabei, ich bin gespannt wie weit ich das verfolge. Aktuell finde ich es sehr spannend und es begeistert mich total. Ich hoffe, ich kann noch mehr Leute motivieren, mich zu begleiten, denn gemeinsam macht das noch viel mehr Spass.
03
Heute wollten wir einfach nur den Cache im Palmengarten im Vorbeigehen machen, was sich dann zu einer 4 Stuendigen und letztlich erfolglosen Aktion entpuppte.
Die Location ist super, wunderschoene Pflanzen und Tiere, ich habe wunderbare Fotos machen koennen, jedoch blieb und der Cache verborgen. Naja ein ander Mal.
Zur Kompensation auf dem Heimweg haben wir mal schnell Letzigrund mitgenommen, der tatsaechlich sehr einfach und schnell ging.
Und abends im Dunkeln einen sehr witzigen und nett eingerichteten “Züri-Nachtcache”, den ich jedem auch mit Kindern waermstens empfehlen kann. Einfach super.
Gut, mein Tradeitem war etwas unpassend unter all den Comicfiguren aber als Anfaenger darf man da noch daneben greifen. Ich hoffe, dass sich irgendwann Uebung einstellt und man die Caches dann auch schneller findet, wenn man die Location gefunden hat.
Insgesamt finde ich diesen Sport nach 5 Caches superwitzig, unterhaltsam, abwechslungsreich und sehr spannend.
02
Heute konnte ich mit dem iPhone eines Freundes meinen zweiten Cache ueberhaupt heben. Immerhin der erste in der Schweiz!
Der Cache “Das Unglück am Albisrank” erzaehlt eine witzige Geschichte und war durch einen kurzen Spaziergang zu erreichen.
Dort sind wir dann auf absolute Profis im Geocaching gestossen, die uns freundlich bei unserem ersten Micro-Cache geholfen haben. Sonst haetten wir das Ding nicht gehoben.
Dank an GuFE!