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Nachdem ich mein iPhone 3GS schon eine Woche vor offiziellen Release auf iOS 4 updaten konnte, kann ich mir ein iPhone ohne Ordner kaum noch vorstellen… was sonst noch wirklich einen Eindruck hinterlassen hat ist das Multitasking…
Apps wie runkeeper koennen jetzt den Status beibehalten und dann machen die Apps einfach noch mehr Sinn und manchmal auch mehr Spass. Die Benutzbarkeit von Browser in Zusammenspiel mit anderen Apps ist gestiegen, auch wenn meine Lieblingsapp Multitasking noch nicht unterstuetzt…
Allerdings fehlt mir (wie auch Kai-Uwe) eine Moeglichkeit zu steuern, welche denn jetzt Multitaskingcontext braucht und welche nicht. Einen “App-Jetzt-Komplett-beenden” Knopf in der normalen Nutzungsumgebung waere echt hilfreich. Oder eben eine “Diese-App-bitte-laufenlassen” – Option. So habe ich nach 2 Tagen eine lange Liste von Apps im Multitaskingkontext und kann mich durch die Taskbar klicken, um sie wieder los zu werden.
Tatsaechlich glaube ich allerdings, dass sich die Akkulaufzeit etwas verbessert hat. Dies kann ich leider nicht messbar machen, aber fuer mich fuehlt es sich so an, als wuerde das iPhone laenger laufen.
Welches sind meine App-Empfehlungen ?
Must-Have-Super-Sonderklasse:
- Whatsapp (Multimediakommunikation der Bestform)
- Mail (ist zwar Standard aber trotzdem super)
- iPod mit Podcasts (ist zwar Standard aber trotzdem super)
- Articles macht das Lesen von Wikipedia noch einfacher und sogar lesbar
- Things, in Kombination mit der MacOS Software einfach super Tasktool
- Evernote, ist ein absolut emfpehlenswertes Notiztool (plattformunabhaengig)
Apps, die ich oft benutze:
- Safari
- Geocaching.com App
- Runkeeper.com
- N24 Nachrichten
- Shopping App von Billiger.de
- Echofon als Twitterclient
- ShopShop fuer die Einkaufslisten, ohne die ich so aufgeschmissen waere
Zeitverschwender (Spiele)
- Flood-It
- Photo-Spot
- iBubble
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Im Rahmen unserer kleinen Urlaubsreise in den Hunsrueck stiessen wir in direkter Nachbarschaft auf die Ehrenburg zu Brodenbach . Wir hatten das Glueck, dass jeden Sonntag “LEBENDIGE BURG” auf dem Veranstaltungsplan steht.
Anfahrt und Parkplatzsuche waren problemlos, der Fussweg zur Burg offenbarte schon den wunderschoenen Blick zur Burg, die teilweise in Truemmern liegt, jedoch von einigen Begeisterten offensichtlich immer weiter restauriert und nutzbar gemacht wird.
Nachdem wir einen kleinen Brückenzoll entrichtet hatte, eroeffnete sich der Innenhof, in dem sich das Hauptspektakel abspielte. Ein Schmied, ein Holzbauer und ein Töpfer boten ihre Waren an und liessen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Weiter fand sich ein grosser Tisch nebst Backofen für die Basteleien der Kinder, teils überdachte Sitzbänke, die beiden Theken des Burgrestaurants und der Aufgang in den Hauptteil der Burg.
Kaum dass wir uns orientiert hatten, fragte eine mittelalterlich gekleidetet Dame, ob jemand anwesend waere, der gerne beim Schiessen des Katapults helfen wolle. Mein Sohn und ich waren sofort Feuer und Flamme und folgten “Mechthild” durch den Aufgang auf eine hoeher liegende Ebene der Burg.
Dort erwartete uns mit fester Stimme “Gottfried”, der uns in Kinder und Gereifte (Erwachsene) aufteilte. Schnell war die Funktionsweise des Katapults erklaert und die Kinder spannten und luden das Katapult mit Schwaemmen, die die Gereiften dann fangen mussten. Leider schafften die Gereiften es entweder nicht die Schwaemme zu fangen oder es war nicht stilvoll genug… was immer dazu fuehrte, dass die Kinder gewannen und die Erwachsenen nass wurden. Aber natuerlich stand der Spass im Vordergrund und der war einfach riesig.
(Anmerkung: Wir haben im Orakelkatapultschiessen ein Ergebnis von 5:1 vorhergesagt fuer das Spiel Deutschland gegen England vorhergesagt… es ging ja dann 4:1 aus…)
So ging es den ganzen Tag ueber weiter… Ein Raetselspiel fuer die Kinder trieb uns in alle Ecken der Burg, ein Bogenschiesswettbewerb, eine Vorfuehrung der Arbeit der Schmiede, Toepfer und Holzbauer, verschiedene musikalische Darbietungen und Tanzaktivitaeten und eine ganz besonders spannende Entdeckungsreise (gefuehrt von “Gottfried”) durch die Burg, Filzen und Fladenbrotbacken fuer die Kinder fuellten unseren Tag ohne das wir bemerkten wie schnell die Zeit verging.
Dass das wunderschoen eingerichtete Burgrestaurant uns sehr nett und freundlich und absolut lecker versorgte, muss nicht sonderlich betont werden. Und natuerlich konnten alle handwerklich hergestellten Meisterleistungen auch fuer einen kleinen Unkostenbeitrag erstanden werden.
Die Burg selbst liegt nahe der Mosel auf einem etwas versteckten Huegel und ueberblickt wunderbare Taeler und erlaubt schoene Blicke ins Umland. Der weit klingende Ton von “Gottfrieds” Signalhorn entlockte nicht nur Kindergesichtern echtes Staunen.
Das Ganze lebte von den wirklich herzlichen und sehr engagierten Akteuren der Burg. Man spuerte wie sehr ihr Herz an der Burg haengt, die Energie ihrer Begeisterung fuer die Burg wurde spuerbar. Sie rissen einen immer wieder mit, machten immer wieder einen Witz und standen fuer alle Fragen zur Burg und ihrer Geschichte immer gerne bereit.
Gerade deshalb ist das Veranstaltungsprogramm der Burg so erfolgreich. Viele der anwesenden Burggaeste waren schon sehr oft auf der Ehrenburg und auch wir werden sicher wieder vorbeischauen.
Abschliessend war ich von diesem Tag absolut begeistert, meine Kinder waren Feuer und Flamme und planen schon jetzt einen nächsten Besuch zum Geisterfest an Halloween.
Wir haben sehr viel gelernt, haben noch mehr gelacht und koennen die Ehrenburg als Familienbesuch absolut empfehlen. Eine gewissen Affinitaet zu Mittelaltermaerkten kann hilfreich sein, es wird aber auch jeden mitreissen der offen durch die Welt geht. Der ganze Nachmittag war fuer die Kinder und an den Kindern ausgerichtet, sie konnten ueberall mitmachen, Fragen stellen, selbst mitgestalten und so die Burg erleben. “Gottfrieds” liebevolle Formulierungen, “Mechthilds” Fuersorge haben den Kindern Riesenspass gemacht und das Interesse an diesem Themenkomplex geweckt.
Ich war begeistert von der immensen Arbeit, die dort geleistet wurde, um dieses Kulturgut wieder begehbar bzw. erlebbar zu machen. In den Erklaerungen und Darstellungen wird dieses Wissens dann sehr einfach weitervermittelt und anhand der Funde in der Burg anfassbar und begreifbar gemacht.
Ich will noch einige Impressionen anhaengen, damit Ihr einen ersten Eindruck bekommt, aber am besten macht Ihr Euch vor Ort selbst ein Bild, die Reise lohnt sich auf jeden Fall!
An alle Geocacher:
Um vier verschiedene Perspektiven auf die tolle Burg zu erhalten, solltet Ihr folgende drei Caches in dieser Reihenfolge machen:
- Morshausen – Ehrenburgblick (GC26AA1)
- dann waehrend der Fahrt nach oben kucken und die Haltebucht nutzen…
- Ehrenburgertalblick (GC278ZB)
- Ehrenburg (GC1EGHR) Der Cache an der Burg selbst
Wie schon den Besuch der Burg selbst, kann ich diese Caches in genau dieser Reihenfolge waermstens empfehlen.